Dickköpf

Die Bezeichnung Dickköpf brachte Geigle auf die Idee, Dickköpfe für die Fasnet zu organisieren. Einen Maskenschnitzer fand er jedoch nicht und finanzielle Hilfe bekam er ebenfalls von keiner Seite. Daraufhin kaufte er aus eigener Tasche zwei übergroße Pappköpfe. Über seine guten Beziehungen zu Leuten der Salzburger Festspiele erhielt er einige ausgemusterte Kostüme dazu. Im Laufe der Jahre erstand Geigle noch zwanzig weitere solcher Masken. Mit diesen Häsern nahmen die Narren aus Gebrazhofen an Umzügen der Gegend teil, die “Dickköpfe” waren geboren.

Heute gibt es 2 Formen der Dickköpfe. Die alten Pappköpfe blieben weiterhin bei den Umzügen dabei. Zwei übergroße Hauptfiguren (Oberzollner und seine Frau) werden von den Narreneltern getragen. Sie schreiten vor der Schar der anderen Pappköpfe.

Mit der Gründung der Narrenvereinigung wurde jedoch ein neues Kostüm geschaffen. Doch drehten die Gebrazhofer Narren den Spieß um: Diejenigen Originale, die einst Geigle als Dickkopf bezeichnet hatten, wurden als Modell verwendet und sind nun, neben historischen Gestalten, in den Masken verewigt.